Info Kurkuma

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Was ist Kurkuma?

 

Die Gelbwurzel bzw. der Gelbwurz Kurkuma (lateinisch: Curcuma longa; englisch: turmeric) aus der Familie der Ingwergewächse, auch chinesische Wurzel oder chinesischer Ingwer genannt, ist ein weiß blühendes Gewächs, dessen unterirdische Anteile, das Rhizom, sehr dem Ingwer gleichen, jedoch im Inneren eine intensivere gelbe Farbe aufweisen.

Größere Stücke der Wurzel können vom Körper nicht aufgenommen werden; daher wird das Kurkuma zur Verwendung in Speisen fein gerieben und getrocknet.

Kurkuma ist als Gewürz der Hauptbestandteil der indischen Curry Gewürzmischungen und verleiht dem Curry seine typische Farbe.

Das Gewürz ist seit tausenden von Jahren Bestandteil der traditionellen asiatischen und indischen / ayurvedischen Medizin und wird gegen eine Vielzahl von Erkrankungen und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt..

Kurkuma kam im Mittelalter über die Seidenstraße nach Europa. Erst seit kurzem wird die Heilkraft von Kurkuma auch in Europa und im anglo-amerikanischen Raum medizinisch genutzt.

Was ist Curcumin?

 

Curcumin ist ein intensiv orange-gelber natürlicher, kristalliner Farbstoff und ist der Hauptbestandteil der Wurzel des Gelbwurz (Curcuma longa).

Je nach chemischer Umgebung kommen verschiedene tautomere Formen und Isomere des Curcumin vor. Zwischen den verschiedenen Formen besteht ein Fließgleichgewicht. Sie werden in ihrer Gesamtheit als Curcuminoide bezeichnet. Da Curcumin gut nachweisbar ist, gilt es als Leitsubstanz der Curcuminoide.

Curcumin ist chemisch ein niedermolekulares Polyphenol; der chemische Name der Substanz ist Diferuloylmethan; es ist nur schwer wasserlöslich, aber sehr gut fettlöslich.

Aus der geringen Wasserlöslichkeit resultiert eine geringe Aufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt ins Blut, sodass für Curcumin nur eine geringe Bioverfügbarkeit (für den Körper verwertbare Konzentration im Blut) besteht.

Kurkuma, die fein zerriebenen Wurzel der Kurkuma-Pflanze, enthält etwa 3-5% Curcumin.

Curcumin bzw. Kurkuma hat vielfältige Wirkungen im menschlichen Körper (siehe: Wie wirkt Kurkuma / Curcumin?), in der Hauptsache ist es antioxidativ, antiinflammatorisch (Entzündungs-hemmend) und antikanzerogen (Krebs-hemmend).

Curcumin findet aufgrund seiner intensiven Farbe eine immer weiter gehende Verwendung als Lebensmittelzusatzstoff.

 

Was sind Curcuminoide?

Curcuminoide ist der Oberbegriff für die vielen Stoffwechselprodukte, die aus Curcumin entstehen und die miteinander in einem Fließgleichgewicht stehen. Neben Curcumin gibt es noch etwa 90 weitere Curcuminoide und Tetrahydrocurcuminoide.

Curcumin mit dem chemischen Namen Diferuloylmethan ist demnach nur ein vorübergehender Zustand des Moleküls, der mit Desmethoxy-Curcumin im Gleichgewicht steht.

Curcumin lässt sich jedoch gut chemisch nachweisen, so dass der nachweisbare Gehalt an Curcumin umgangssprachlich als Indikator für den Gehalt an wirksamen Curcuminoiden angesehen wird, die in ihrer Gesamtheit für die Wirkungen des Kurkuma verantwortlich sind.

 

Wie wirkt Kurkuma / Curcumin?

Eine Vielzahl von Studien – allein seit 2010 sind es über 6000 Studien – hat gezeigt, dass Curcumin, der Hauptwirkstoff des Kurkuma, die unterschiedlichsten Wirkungen im menschlichen Körper hat.

Zugeschrieben werden Curcumin vor allem gallentreibende, antioxidative, antiseptische, schmerzlindernde, antithrombotische, antiproliferative, zytotoxische, antitumoralen, immunmodulierende und insbesondere antiinflammatorische Eigenschaften. Selbst antivirale Eigenschaften des Curcumin konnten bereits in Bezug auf Herpes-Simplex-Viren dokumentiert werden.

Basis der drei Hauptwirkungen des Curcumin – antioxidativ, antiinflammatorisch (Entzündungs-hemmend) und antikanzerogen (Krebs-hemmend) – sind die zahlreichen molekularen Ziele des hoch pleiotropen (viele verschieden Wirkung habenden) Moleküls.

Curcumin beeinflusst eine Vielzahl von biologischen Systemen, die im Hinblick auf die Entwicklung vieler Erkrankungen von Bedeutung sind: es hemmt eine Vielzahl von Rezeptoren, Genexpressionen, Wachstumsfaktoren, Transkriptionsfaktoren, Enzymen, Kinasen, entzündlichen Zytokinen und andere Moleküle.

Auch Sauerstoffradikale können mittels Oxidation die Struktur der Körperzellen punktuell attackieren und so chronische Entzündungen, Alterungsprozesse, Arterien-, Herz-, Gehirn- und Krebserkrankungen erzeugen. Curcumin wirkt in den Organen und in den menschlichen Körperzellen durch seine antioxidativen Eigenschaften intensiv gegen freie Sauerstoffradikale.

In der Zusammenschau ergibt sich eine positive Beeinflussung des Curcumins vor allem von chronischen und besonders chronisch entzündlichen Erkrankungen.

Viele sogenannte “Zivilisationskrankheiten” wie zum Beispiel die Ateriosklerose, die unter anderem zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen kann, werden heute pathogenetisch als chronisch entzündliche Erkrankungen verstanden.

Deshalb kommt dem Kurkuma gerade zur Therapie und Prophylaxe von diesen Erkrankungen eine ganz besondere Rolle zu.

Der Einfluss auf eine Vielzahl von biologischen Systemen und Regulationsvorgängen ist auch die Basis für die besondere Rolle von Curcumin bei der Prävention und Behandlung von Krebserkrankungen:

während klassische Chemotherapeutika jeweils genau einen Weg der Signalübertragung oder des Wachstums von Krebszellen hemmen, greift Curcumin (bzw. Kurkuma bzw. Curcuminoide) an vielen Stellen in den Stoffwechsel der Krebszellen ein.

Es hemmt so auf breiter Front das Tumorwachstum bzw. führt dazu, dass primär entartete Zellen sich überhaupt erhalten und zu einem Tumor entwickeln können.

In dieser Eigenschaft ist Curcumin allen klassischen medikamentösen Therapieformen von Tumoren überlegen.

 

Kurkuma bei Krankheiten

 

Das therapeutische Potential von Kurkuma bzw. Curcumin hat in jüngster Zeit das Interesse der wissenschaftlichen und insbesondere medizinischen Welt geweckt, da es nicht nur effektiv ist, sondern auch in hohen Dosierungen eine sehr gute Verträglichkeit aufweist.

Zahlreiche Studien, die sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben, konnten nachweisen, dass Curcumin eine wichtige Rolle in der Prävention und Behandlung von mehr als 70 verschiedenen chronischen Erkrankungen, wie neurodegenerativen, kardiovaskulären, pulmonalen, metabolischen, autoimmunen und malignen Erkrankungen spielt.

Somit ist Curcumin der Lage, einige der größten gesundheitlichen Bedrohungen der Gegenwart wie

Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Alzheimer-Demenz zu bekämpfen.

Eine Vielzahl von Studien – allein seit 2010 sind es über 6000 Studien – hat gezeigt, dass Curcumin, der Hauptwirkstoff des Kurkuma, die unterschiedlichsten Krankheiten positiv beeinflussen kann.

So wird Curcumin heutzutage eingesetzt bei entzündlichen Erkrankungen (z.B. rheumatische Arthritis), bei Krebserkrankungen, bei neurodegenerativen Erkrankungen (z.B. Alzheimer-Demenz), bei Magen-Darm-Erkrankungen und Verdauungsbeschwerden (z.B. Reizdarm-Syndrom), bei Arteriosklerose, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Hauterkrankungen (z.B. Psoriasis).

 

Tagesdosis für Kurkuma / Curcumin

 

Was hoch ist die empfohlene Tagesdosis für Kurkuma /Curcumin?

Kurkuma hat eine hohe therapeutische Breite. Das bedeutet: es ist bereits in geringen Dosen (z.B. 300 mg/Tag) wirksam, aber auch in hohen Dosen nebenwirkungsarm und vor allem nicht toxisch. So wurden in einer Studie bei Patienten mit einer Dosis von 21g Kurkuma am Tag keine relevanten Nebenwirkungen beobachtet.

Wichtig ist an dieser Stelle insbesondere die Unterscheidung von Kurkuma und Curcumin. 1 g Curcumin entspricht der Wirksamkeit von 33 g Kurkuma (siehe: Wie kann man die Wirkung von Kurkuma und Curcumin vergleichen bzw. umrechnen?)

In einer Studie mit Probanden wurde sogar die Gabe von 12 g Curcumin am Tag (entsprechend der Wirkmenge von 396 g Kurkuma) nebenwirkungsfrei vertragen.

Die von der WHO empfohlene Kurkuma Dosis bei Darmerkrankungen ist 3000 mg = 3 g am Tag.

Dabei wirkt das Kurkuma bei Darmerkrankungen sowohl systemisch, in das Blut aufgenommen, als auch lokal im Darm selbst.

Diese lokale Wirkung ist naturgemäß an anderen Stellen des Körpers nicht vorhanden, sodass für alle anderen Erkrankungen höhere Kurkuma-Dosen empfohlen werden.

Die in klinischen Studien verwendete Kurkuma-Dosis liegt überwiegend bei 8 g am Tag oder noch deutlich höher.

Ob ihnen ihr Arzt eine Kurkuma Dosis von z.B. 8 g, 10 g oder 20 g am Tag empfiehlt, ist von den individuellen Umständen abhängig. Es ist gut zu wissen, dass diese Dosis um Dimensionen unterhalb einer Dosis liegt, von der unerwünschte Wirkungen zu erwarten wären.

Werden von LIMAVA® – Kurkuma Kapseln jeweils 3 Kapseln täglich eingenommen, ergibt sich bei den 60 mg – Curcumin Kapseln eine tägliche Kurkuma-Aufnahme von 7,2 g am Tag (siehe: Wieviel Kurkuma / Curcumin enthalten unsere Kapseln), bei 120 mg Kapseln von 12,9 g Kurkuma und bei den 300 mg – Curcumin Kapseln von entsprechend 30,3 g Kurkuma am Tag.

Wir empfehlen bei normalgewichtigen Patienten und chronischem Verlauf (bzw. langzeitiger Einnahme von Kurkuma) die tägliche Einnahme vom 3 x 120 mg Curcumin (entsprechend 12,9 g Kurkuma).

Bei geringem Körpergewicht (deutlich unter 70 kg) kann die Einnahme von 3 x 60 mg Curcumin (entsprechend 7,2 g Kurkuma) ausreichend sein.

Bei höherem Körpergewicht oder akut verlaufenden Erkrankungen kann vorrübergehend die Einnahme von 3 x 300 mg – Curcumin Kapseln pro Tag (entsprechen 30.3 g Kurkuma) empfehlenswert sein.

Aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit ist es sinnvoll, die tägliche Kurkuma-Dosis auf 3 x tägliche Einnahme zu verteilen.

 

Wie kann man die Wirkung von Kurkuma und Curcumin vergleichen bzw. umrechnen?

Kurkuma-Pulver enthält 3-5% Curcumin. Nimmt man einen Mindestgehalt von 3% an, dann

enthalten 1.000 mg (= 1 g) Kurkuma etwa 30 mg Curcumin.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Wirksamkeit von 100 mg Curcumin etwa der Wirkung von 3.300 mg (= 3,3 g) Kurkuma entspricht. 1 mg Curcumin entspricht der Wirkung von 33 mg Kurkuma.

Dabei ist unklar, welche Bedeutung alle anderen, in Kurkuma enthaltenen Stoffe haben.

Es ist wahrscheinlich, dass andere Inhaltsstoffe des Kurkuma die Aufnahme oder Wirkung des Curcumin fördern. Deshalb wird empfohlen, das Curcumin nicht isoliert einzunehmen, sondern idealerweise gemeinsam mit einer gewissen Menge an nativem Kurkuma-Pulver.

Wichtig ist in jedem Fall die eindeutige Unterscheidung zwischen dem Gehalt an Curcumin und der vergleichbaren Wirksamkeit von Kurkuma.

 

Wieviel Kurkuma / Curcumin enthalten LIMAVA® – Kurkuma Kapseln?

LIMAVA® – Kurkuma Kapseln enthalten alle jeweils 500mg Pulver.

Davon sind 60 mg, 120 mg bzw. 300 mg isoliertes Curcumin; der Rest ist mit naturbelassenem Kurkuma aufgefüllt. 1mg Curcumin entspricht der Wirksamkeit von 33 mg Kurkuma.

Für die 60 mg LIMAVA® – Kurkuma Kapseln bedeutet das: ihre Wirksamkeit entspricht

60 mg x 33 (= 1.980 mg) + 440 mg entspricht 2.420 mg (2,4 g) Kurkuma.

Entsprechend umgerechnet für LIMAVA® – Kurkuma Kapseln mit 120 mg bzw 300 mg Curcumin bedeutet das:

120 mg x 33 (= 3.960 mg) + 380 mg entspricht 4.340 mg (4,3 g) Kurkuma.

300 mg x 33 (= 9.900 mg) + 200 mg entspricht 10.100 mg (10,1 g) Kurkuma.

 

Zugabe von Selen

 

Warum ist in LIMAVA® – Kurkuma Kapseln zusätzlich Selen?

LIMAVA® – Kurkuma Kapseln enthalten je 30 μg Selen. Selen ist ein Mikronährstoff, der bei der Verstoffwechselung des Kurkuma verbraucht wird.

Dem Kurkuma wird das Selen zugesetzt, damit unsere Kunden – insbesondere bei langjähriger Einnahme von Kurkuma – nicht einen Selen-Mangel erleiden, der mit Wachstumsstörungen der Fuß- und Fingernägel oder mit Haarausfall (Alopezie) einhergehen kann.

Das Selen, das Kurkuma zur Verstoffwechselung benötigt, wird dem Körper mit jeder Kapsel zugeführt.

 

Nebenwirkungen von Kurkuma

 

Welche Nebenwirkungen hat Kurkuma?

Aufgrund Jahrtausende langer Erfahrung und Anwendung kann die Aufnahme von Kurkuma als sicher und ungefährlich gelten. Dennoch können individuelle Unverträglichkeiten und Risiken nicht völlig ausgeschlossen werden.

Auch in der Fachliteratur gilt Kurkuma bzw. dessen Wirkstoff Curcumin auch in hohen Dosierungen als generell gut verträglich.

So wurden in einer Studie bei Patienten mit einer Dosis von 21g Kurkuma am Tag keine relevanten Nebenwirkungen beobachtet.

Wichtig ist an dieser Stelle insbesondere die Unterscheidung von Kurkuma und Curcumin. 1 g Curcumin entspricht der Wirksamkeit von 33 g Kurkuma (siehe: Wie kann man die Wirkung von Kurkuma und Curcumin vergleichen bzw. umrechnen?)

In einer Studie mit Probanden wurde sogar die Gabe von 12 g Curcumin am Tag (entsprechend der Wirkmenge von 396 g Kurkuma) nebenwirkungsfrei vertragen.

Seltene Nebenwirkungen bei empfindlichen Menschen können leichte Übelkeit, Durchfall oder andere Magen-Darm-Beschwerden sein.

Insbesondere bei der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen ist oft nicht zu unterscheiden, ob es sich um unerwünschte Wirkungen der Medikation handelt, oder ob es sich um Symptome der Grundkrankheit handelt.

Verstoffwechselung

 

Wie wird Kurkuma / Curcumin aufgenommen bzw. verstoffwechselt?

Bislang konnte der therapeutische Nutzen von Curcumin nicht voll ausgenutzt werden, da fettlösliches Curcumin eine sehr geringe Bioverfügbarkeit aufweist.

Gründe dafür sind die schlechte Wasserlöslichkeit, eine schlechte Absorption, der Metabolismus sowie eine rasche Elimination. Oral aufgenommenes Curcumin wird zu 90 % vom Körper ungenutzt im Stuhl wieder ausgeschieden.

 

Resorption und Bioverfügbarkeit

 

Wie hoch ist die Resorption / Bioverfügbarkeit von Curcumin?

Limitierend für die Wirksamkeit von Curcumin ist vor allem seine Bioverfügbarkeit: 90% des aufgenommenen Curcumins werden vom Körper unverändert – und ungenutzt – über den Darm ausgeschieden. Die Resorptionsrate ist sehr gering, so dass viele Varianten zu Steigerung der Resorption des Curcumins experimentell untersucht wurden.

 

Welche Varianten von Curcumin zur Steigerung der Resorption / Bioverfügbarkeit gibt es?

Früh schon wurden – ob intuitiv oder aus empirischen Wissen – dem Kurkuma Pulver scharfe Gewürze, meist Pfeffer, hinzugefügt, um die Resorption und Bioverfügbarkeit des Curcumins zu verbessern.

1. Beigabe von 3-10% Piperin: bis zu 20-fache Steigerung der Resorption.

Andere Quellen sprechen nur von einer Steigerung der Resorption um 44%, d.h. eine nicht mal

2-fache Steigerung der Resorption.

2. Einbettung in Polysorbate und Bildung von sogenannte Micellen:

bis zu 185-fache Steigerung der Resorption

 

3. Nutzung von Liposomen / Phospholipiden:

bis zu 30-fache Steigerung der Resorption

4. Einbettung in Cyclodextrin: bis zu 30-fache Steigerung der Resorption. 11

Dabei beruhen die Aussagen zur Bioverfügbarkeit in der Regel auf kleinen Versuchsreihen mir einer geringen Anzahl von Probanden und der Zusammenhang zwischen erhöhter Serumkonzentration und Wirksamkeit bleibt unberücksichtigt.

Das letztlich vom Körper aufgenommene Curcumin wird – überwiegend in chemisch unveränderter Form – über die Nieren in den Urin ausgeschieden.

Neu auf den Markt gekommen ist 2019 eine Zubereitung von Curcumin in Sprayform, die in die Mundhöhle gesprüht wird und über die Mundschleimhaut aufgenommen wird.

Die Serumkonzentrationen, die dabei erreicht werden, sollen denen der intravenösen Gabe entsprechen.

 

Welche Nachteile / Nebenwirkungen haben die verschiedenen Varianten von Curcumin?

1. Piperin: kann in höheren Konzentrationen die Schleimhäute des Magen-/Darmtraktes reizen.

2. Micellen / Polysorbate: sind hingegen relativ instabil und nur 6% der Micellen enthalten Curcuminoide; die zur Micellen-Bildung verwendeten Polysorbate hemmen die Darmflora und können überdies

in einzelnen dokumentieren Fällen zu einem anaphylaktischen Schock führen.

3. Das in Liposomen / Phospholipiden verwendet Sojalecithin ist ein potentes Allergen und nur mit Hilfe von zusätzlichen Stabilisatoren und Antioxidantien stabil.

4. Cyclodextrin ist gut verträglich und nicht allergen, Cyclodextrin ist jedoch ein Stärke-ähnliches Molekül, das im Körper zu Glucose abgebaut wird und dabei verschiedene Enzyme in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt oder verstärkt.

 

Zusatz von schwarzem Pfeffer

 

Warum wird dem Kurkuma schwarzer Pfeffer / Piperin zugesetzt?

Der Hauptinhaltsstoff von schwarzem Pfeffer ist das Piperin; je nach Sorte und Anbaugebiet enthält schwarzer Pfeffer 80-90 % reines Piperin.

Verschiedene Hersteller von Kurkuma-Präparaten geben entweder den Gehalt an schwarzem Pfeffer an oder setzen dem Kurkuma reines Piperin zu.

Wir haben uns für die Zugabe von reinem Piperin entschieden, weil so auch bei wechselnder Qualität des schwarzen Pfeffers nach der Extraktion des Piperin immer ein konstanter, reproduzierbarer Anteil des Wirkstoffes Piperin in gleichbleibender Qualität dem Kurkuma zugesetzt wird.

Die Zugabe von Piperin erhöht die Aufnahme von Kurkuma und damit die Bioverfügbarkeit erheblich; eine bis zu 40-fache Steigerung der Resorption wurde dokumentiert.

 

Warum wird dem Kurkuma schwarzer Pfeffer / Piperin zugesetzt?

Der Hauptinhaltsstoff von schwarzem Pfeffer ist das Piperin; je nach Sorte und Anbaugebiet enthält schwarzer Pfeffer 80-90 % reines Piperin.

Verschiedene Hersteller von Kurkuma-Präparaten geben entweder den Gehalt an schwarzem Pfeffer an oder setzen dem Kurkuma reines Piperin zu.

Wir haben uns für die Zugabe von reinem Piperin entschieden, weil so auch bei wechselnder Qualität des schwarzen Pfeffers nach der Extraktion des Piperin immer ein konstanter, reproduzierbarer Anteil des Wirkstoffes Piperin in gleichbleibender Qualität dem Kurkuma zugesetzt wird.

Die Zugabe von Piperin erhöht die Aufnahme von Kurkuma und damit die Bioverfügbarkeit erheblich; eine bis zu 40-fache Steigerung der Resorption wurde dokumentiert.